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Dimensionen

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Dieser Artikel behandelt die Thematik unter dem Aspekt, dass die Slider mit Hilfe eines Wurmlochs in andere Dimensionen reisen.

Dimensionsbegriff Bearbeiten

Eine Dimension ist mathematisch gesehen eine Koordinate, die zur Positionsbeschreibung verwendet wird. Im eindimensionalen "Raum" beschreibt beispielsweise die x-Koordinate jeden möglichen Aufenthalsort eines Objekts. Erweitert man den eindimensionalen "Raum", wird dieser zweidimensional. In einem solchen Raum werden alle möglichen Aufenthalsorte eines Objekts über die x- und y-Koordinate gegeben. Je mehr Dimensionen ein Raum aufweist, desto mehr Koordinaten zur Beschreibung des Raums werden benötigt.

Veranschaulichung Bearbeiten

Eine Dimension bezeichnet eine Ausdehnung in eine Richtung, die nicht durch die Richtungen anderer, untergeordneter Dimensionen dargestellt werden kann.

Beispiel:

WUERFEL5 0- bis 5-dimensionale Wuerfelanaloge.png

Dimension 0:

Ein Punkt ohne Ausdehnung.


Dimension 1:

Wir bewegen uns in einer beliebigen Richtung vom Punkt weg und erhalten eine Strecke.
(X-Achse eines Koordinatensystems, Ausdehnung nach links und rechts)

Dimension 2:

Wir suchen eine Richtung, die nicht die der Strecke ist, im einfachsten Fall: senkrecht auf die Strecke. Dadurch erhalten wir ein Koordinatensystem, mit welchem wir jeden Punkt einer Ebene erreichen können.
(Y-Achse eines Koordinatensystems, Ausdehnung nach vor und zurück)

Dimension 3:

Wir suchen eine Richtung, die nicht in der Ebene (aus Dimension 2) liegt. Dazu zeigen wir einmal (vergleichbar dem Sekundenzeiger einer Uhr) in alle Richtungen der Ebene und schließen alle diese Richtungen aus. Zurück bleiben Richtungen, die "nach oben oder unten" zeigen, im einfachsten Fall: senkrecht auf der Ebene "nach oben". Dadurch erhalten wir ein Koordinatensystem, mit welchem wir jeden Punkt im Raum erreichen können.
(Z-Achse eines Koordinatensystems, Ausdehnung nach oben und unten)

Dimension 4:

Wir suchen wiederum eine Richtung, die nicht im Raum (aus Dimension 3) liegt. Dazu zeigen wir kugelförmig in alle Richtungen, die wir uns vorstellen können und schließen alle diese Richtungen aus. Zurück bleiben Richtungen, die wir uns mit unserem 3-dimensionalen Verstand nicht vorstellen können, im einfachsten Fall: senkrecht auf alle Richtungen, die wir uns vorstellen können. Erweitern wir den Raum in diese Richtung, haben wir einen 4-dimensionalen Hyperraum beschrieben. (Für einen Menschen nicht visuell vorstellbar!)
(W-Achse eines Koordinatensystems, Ausdehnung nach ana und kata)

Durch derart logische Überlegungen kann man z.B. errechnen, dass ein 4-dimensionaler (Hyper-)Würfel (Tesserakt) 16 Ecken, 32 Kanten, 24 Quadrate und 8 Würfel besitzt.

Jede Dimension kann man sich als Zusammensetzung einer unendlichen Anzahl der vorherigen Dimension vorstellen: So kann die Gerade (Dimension 1) als Zusammenfügung einer unendlichen Anzahl Punkte (Dimension 0) gedacht werden. Überträgt man diese Gedanken auf die Vierte Dimension, so kann diese auch als Zusammensetzung unendlich vieler Räume (Dimension 3) gedacht werden.

Die Projektion eines vier-dimensionalen Objekts entsteht im drei-dimensionalen Raum als "Schatten" stets in 3D.

Zusammenhang mit dem Sliden Bearbeiten

Der Mensch kann mit seinen Sinnen vier Dimensionen erfassen. Dies sind die drei räumlichen (Höhe, Länge, Tiefe) und die Zeit. Bewegen können wir uns allerdings nur in den räumlichen Dimensionen. Durch die Zeit bewegen wir uns zwar auch, allerdings nicht kontrolliert und nur in eine Richtung.

Die Slider bewegen sich also durch eine weitere (eine angenommene fünfte) Dimension. Da dies nur schwer vorstellbar ist, möchte ich zur Veranschaulichung einen vereinfachten Fall beschreiben. Dabei werden zwar nicht alle Zusammenhänge, wie Raumkrümmung usw. berücksichticht, dennoch erfüllt folgende Annahem ihren Zweck zur Veranschaulichung:

Nehmen wir an, unser Universum sei komplett eindimensional. Somit läge unser Wahrnehmungsbereich auf einer einzigen Strecke. Diese Strecke können wir auch nicht so einfach verlassen! Nun öffnen die Slider mit dem Timer ein Wurmloch. Dieses Wurmloch verbindet die eine Strecke (Strecke = Universum) mit der anderen. Somit durchqueren die als eindimensional angenommenen Slider einen zweidimensionalen Raum und wechseln in eine andere Realität.

Zu beachten ist allerdings, dass die Slider auf diese Weise unser Universum nicht wirklich verlassen, sondern in eine andere Ebene der Realität wechseln. Einen anderen Ansatz verfolgt die Theorie des Multiversums. Funktioniert der Timer nach dieser Theorie, so verlassen die Slider sehr wohl das uns bekannte Universum.

Quellen Bearbeiten

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